Thomas Zink
(Schulungsleiter)

Workshops Fachgerecht Wuchten und Montieren 

Workshop am Freitag, den 22. Februar 2019 anmelden »

Workshop am Dienstag, den 25. Juni 2019 anmelden »

Workshop am Freitag, den 27. September 2019 anmelden »

Preis: 99,00 Euro zzgl. MwSt.

 

Reifenmontage und -demontage fachgerecht durchführen

Die Reifenmontage ist eine Aufgabe für den Profi. So können insbesondere im Fall von RunOnFlat- oder UHP-Pneus schon kleine Fehler leicht zu irreparablen Reifenschäden führen. 

Eine fachgerechte Reifenmontage ist Voraussetzung für das sichere Fahren im Straßenverkehr. Das gilt sowohl für das Aufziehen des Reifens auf die Felge als auch für das Montieren des Rades an das Auto. Bereits kleine Fehler beim Wechsel von Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen können zu irreparablen Schäden führen oder – viel schlimmer – einen Unfall mit dem Fahrzeug verursachen. 

Welche Arbeitsschritte beinhaltet eine fachgerechte Reifenmontage und welches Werkzeug dafür erforderlich ist.

Richtiges Auswuchten ist wichtig – warum? 

Die Fliehkräfte, die auf Ihr Fahrzeug wirken, sind immens und beanspruchen vor allem Reifen, Radlager, Achsaufhängung und Karosserie. Hat Ihr Rad eine Unwucht, wird das Fahrverhalten Ihres Fahrzeuges zusätzlich negativ beeinflusst, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt!
Unwucht kann im täglichen Straßenverkehr entstehen: durch unterschiedliche Beanspruchung der Räder z.B. beim starken Bremsen, durch Bordsteinrempler uvm. 

Mögliche Folgen von Unwucht können sein:

  • Beeinträchtigung des Fahrkomforts durch Flattern des Lenkrads
  • Erhöhter Verschleiß am Fahrwerk
  • Ungleichmäßiger und beschleunigter Reifenverschleiß

Korrektes Auswuchten

Wie beim Mensch: Ausgeglichenheit erhöht die Lebensdauer!

Korrektes Auswuchten gehört zum Reifenwechsel wie der richtige Luftdruck. Schon eine Unwuchtam Rad von nur zehn Gramm wirkt durch die Fliehkraft beim Fahren mit Tempo 100 km/h wie 2,5 Kilogramm! Ein zitterndes Lenkrad und Vibrationen im Fahrzeug, vornehmlich im Bereich zwischen 80 und 120 km/h, sind die spürbaren Folgen. Dazu kommen als „Langzeitschäden“ ein ungleichmäßiger Reifenabriebund eine zusätzliche Belastung der Radaufhängung und der Radlager. Dagegen hilft nur ein exaktes Auswuchten aller vier Räder.

WIE WUCHTE ICH RICHTIG?

Die richtigen Auswuchtgewichte fachgemäß montiert, garantieren eine dauerhafte Beseitigung der Unwucht für mehr Komfort, höhere Sicherheit und weniger Verschleiß. Für die Werkstatt bedeutet dies weniger Nacharbeit und zufriedene Kunden.

 

Der Grund, warum selbst kleine Unterschiede von wenigen Gramm in der Gewichtsverteilung bei einem Autoreifen ein Problem darstellen, ist die Physik .Bewegt sich eine Masse sehr schnell im Kreis, wirken starke Kräfte. Wer schon mal auf dem Spielplatz vom Dreh-Karusell geflogen ist, kennt den Effekt wahrscheinlich gut. Während eine Reifenunwucht bei geringem Tempo kaum auffällt, macht sie sich bei höherer Geschwindigkeit negativ bemerkbar:

Eine Unwucht von 10 Gramm wirkt bei Tempo 100 auf der Landstraße wie zweieinhalb Kilogramm – das ist bereits das 250-fache. Auf der Autobahn bei Tempo 200 werden daraus bereits ca. zehn Kilogramm – also das 1.000-fache. Spätestens jetzt wird klar, warum das Reifen auswuchten so wichtig ist – besonders bei Autos und Motorrädern, die mit sehr hohen Geschwindigkeitengefahren werden.

Ein nicht ausgewuchteter Reifen lässt nicht nur das Lenkrad flattern, sondern kann auch Schäden an verschiedenen Bauteilen des Fahrzeugs verursachen, die zu hohen Reparaturkosten führen können: Radlager, Radaufhängungen und das Lenkgetriebe werden durch die Schwingungen der Unwucht zu stark beansprucht, zudem nutzt sich das Reifenprofil schneller und ungleichmäßig ab.